Ist Buggy Safari Side sicher? Ein ehrlicher Ausgangspunkt
Mit einem Buggy über Erde, Staub und unebenen Boden zu fahren ist eine Abenteueraktivität. Das Fahrzeug holpert und rüttelt, es kann auf losem Untergrund rutschen, und Sie teilen die Piste mit anderen Fahrern. Wer behauptet, eine solche Fahrt sei völlig risikolos, meint es nicht ehrlich mit Ihnen. Diese Behauptung stellen wir deshalb nicht auf.
Was wir tun können: genau beschreiben, was an der Basis und auf der Strecke passiert, damit Sie selbst beurteilen, ob es zu Ihnen, Ihrer Begleitung oder Ihren Teenagern passt. Alles auf dieser Seite stammt aus dem Programm des Betreibers für das Gelände bei Side. Was nicht dokumentiert ist, etwa eine Höchstgeschwindigkeit, lassen wir weg, statt zu raten.
Zwei Einweisungen, bevor jemand fährt
Nach Ankunft und Registrierung durchlaufen alle Gäste ein Informationsbriefing. Themen sind der Buggy mit seiner Bedienung, der Streckenverlauf, wie sich die Gruppe aufstellt, was bei der Aktivität gilt, wie angehalten wird und was Sie unterwegs erleben.
Danach folgt eine eigene Sicherheitseinweisung für Fahrer und Beifahrer. Sie umfasst die folgenden Punkte. Anschließend zeigt eine Fahrzeugerklärung jedem Fahrer die Bedienung persönlich.
- wie die Bedienelemente funktionieren
- dem Guide jederzeit folgen
- ausreichend Abstand halten
- Regeln zum Überholen
- Regeln zum Anhalten
- angemessenes Tempo
- Organisation der Gruppe
- Schutzausrüstung
- Verhalten im Notfall
- Anweisungen des Guides befolgen
Der Helm und was wir nicht behaupten
Jeder bekommt einen Helm ohne Aufpreis und behält ihn auf, solange die Safari dauert, egal ob am Steuer oder daneben. Vor dem Start wird Ihnen gezeigt, wie er richtig sitzt.
Auf unseren Fotos sehen Sie, dass die Buggys einen Rohrrahmen um und über den Sitzen haben. Wir erwähnen ihn, weil man ihn sieht, nicht weil wir ihm eine bestimmte Wirkung zuschreiben. Eine Sicherheitsbewertung, eine Geschwindigkeitsangabe oder technische Daten veröffentlichen wir nicht, weil für diese Seite keine vorliegen.
Die Übungsfahrt: eine echte Beurteilung
Jeder Fahrer absolviert vor der Hauptstrecke eine Pflicht-Übungsfahrt. Der Guide beobachtet, wie jemand mit der Bedienung umgeht, Zeichen befolgt und auf Ansage anhält, und er entscheidet abschließend, wer die Safari fährt. Das ist kein Abhaken, und nicht jeder wird automatisch durchgewinkt.
Ist der Guide mit der Fahrweise nicht einverstanden oder möchte der Gast selbst lieber nicht fahren, fährt diese Person dieselbe Strecke als Beifahrer mit, zum Beifahrerpreis von 15 € statt 30 €. Der Tag geht weiter, nur der Sitzplatz wechselt.
Eine geführte Strecke, gefahren als Gruppe
Auf der eigentlichen Safari fährt ein Guide voraus, die Gruppe folgt. Gefahren wird die 18 Kilometer lange kurze Strecke auf einem privaten Offroad-Gelände im Landkreis Manavgat, landeinwärts von der Küste bei Side: Waldwege, Feldwege, Staub, unebener Boden, kleine Bachdurchfahrten und Wasserstellen, bei passenden Bedingungen auch Schlamm. Niemand fährt allein los, und nichts davon findet auf öffentlichen Straßen statt.
Die Regeln aus der Sicherheitseinweisung gelten die ganze Runde über: Abstand halten, dem Guide folgen, auf Ansage anhalten, dem Untergrund angemessen fahren. Professionelle Begleitung auf der Strecke gehört zum Leistungsumfang, ebenso eine Versicherung, soweit sie nach den Bedingungen des Betreibers greift.
Regeln für alle Gäste
Manche Bedingungen sind nicht verhandelbar. Alkohol oder Drogen im Blut schließen jede Teilnahme aus, auch auf dem Beifahrersitz. Lenken dürfen nur Gäste ab 16, belegt durch einen Ausweis bei der Registrierung. Beifahrer fahren ab 6 Jahren mit, immer zusammen mit einem Fahrer; Kinder unter 6 Jahren können nicht gebucht werden.
Auch das Schuhwerk zählt. Empfohlen sind geschlossene Schuhe oder Turnschuhe; Flip-Flops eignen sich nicht zum Fahren, weil Sie die Pedale sicher spüren müssen.
Ein Punkt wird leicht übersehen: Sie dürfen es sich anders überlegen. Wer sich als Fahrer zu irgendeinem Zeitpunkt unwohl fühlt, sagt es dem Guide, und wer vor Ort merkt, dass die Fahrt nichts für ihn ist, wird nicht dazu gedrängt. Offen mit dem Guide zu sprechen gehört dazu, damit der Tag kontrolliert abläuft.
Wer uns vor der Buchung fragen sollte
In der Schwangerschaft ist die Safari nicht geeignet. Bei Rücken- oder Nackenbeschwerden fragen Sie uns bitte vorher: Der Buggy rüttelt auf unebenem Gelände, und der Beifahrersitz kann besser passen. Melden Sie sich ebenfalls vorab nach einer kürzlichen Operation oder bei einer Herzerkrankung.
Das ist eine Orientierung und keine medizinische Beratung. Sind Sie bei Ihrer Gesundheit unsicher, sprechen Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt und stellen Sie uns die Frage danach über WhatsApp (+90 536 603 75 84), noch bevor Sie reservieren. Eine Online-Zahlung gibt es ohnehin nicht: Gezahlt wird am Ausflugstag, und ein Rücktritt mindestens 48 Stunden vor Beginn kostet nichts.